Die Protestantenvertreibung 1731/32

Der Widerstand aus dem Pongau
 Emigration rund um St. Vei
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hatte große religiöse, kulturelle, wirtschaftliche und menschliche Auswirkungen im Land Salzburg und besonders auch im Gebiet der heutigen Sonnenterrasse St. Veit - Schwarzach- Goldegg.
Das Seelackenmuseum bietet einen kurzen Überblick zu diesem Thema. Es beschreibt die Lebensumstände der Menschen im Erzbistum Salzburg im ausgehenden Mittelalter und am Beginn der Neuzeit.
Es stellt Martin Luther und seine Reformationsgedanken vor, erklärt die Voraussetzungen, warum sich seine Lehre in unserem Gebiet so verbreiten konnte. Besucher erfahren, wie es zur großen Emigration 1731/32 kam und welche Folgen sie hatte bzw. bis heute hat.
Der Ausstellungsraum zu diesem Thema zeigt Bilder und Darstellungen sowie Originale aus der Zeit.
Wer weiter in diese Zeit eintauchen will, kann auch Einsicht nehmen in die Liste der vertriebenen St. Veiter, und der zurückgelassenen Höfe. 

Als besonderes Denkmal gilt die Pfarrachsteinkapelle (Gedenkkapelle für die St. Veiter Protestanten) auf der Anhöhe auf dem Weg von St. Veit nach Mühlbach/Hkg., wo sich die Protestanten zur letzten Andacht versammelten, bevor sie den weiten Weg in eine neue Heimat über Bayern, bis nach Ostpreußen, Holland und sogar nach Amerika antraten.